| Reservat für Sternenlicht |
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| Mittwoch, 11. Februar 2009 um 09:56 Uhr |
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Es gibt ja viele Bewegungen, deren Ziel die Bewahrung von irgendetwas ist: der Natur, Traditionen, Werten oder auch der Bewahrung sogenannter vom Aussterben bedrohter Wörter. Es gibt sogar eine "Gesellschaft zur Bewahrung von Stätten deutscher Luftfahrtgeschichte". Einigen dieser Missionen stehe ich durchaus ambivalent gegenüber. Gestern begegnete mir aber in der Berliner Zeitung ein weiteres "Bewahr-Projekt", das mir irgendwie gut gefällt: In Tekapo auf Neuseeland bemüht man sich um die Bewahrung der freien Sicht auf den Sternenhimmel - und das bereits seit 1965. Die Bauordnung schreibt "himmelsfreundliche Beleuchtung" vor, damit der nächtliche Himmel vor "Lichtverschmutzungen" verschont bleibt. Nun hat Tekapo, so die Berliner Zeitung, gute Chancen, von der Unesco zum ersten "Reservat für Sternenlicht" ernannt zu werden. Wie schön das klingt: Reservat für Sternenlicht. Fast könnte man meinen, das sei eine Wortschöpfung von Joanne K. Rowling oder Cornelia Funke. Umso berührender, dass es nicht um ein Plätzchen in der Umgebung von Hogwarts geht, sondern um einen ganz realen Ort auf dieser Erde ... |




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