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Durchgesickert PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 17. Februar 2009 um 13:03 Uhr

Die "Vermischtes"-Seite gehört zu meinen Lieblingsseiten bei der morgendlichen Lektüre der Berliner Zeitung. Heute war dort über den Rapper Chris Brown Folgendes zu lesen:

"Nach dem handgreiflichen Streit mit seiner Freundin Rihanna hat sich der Rapper nun doch noch öffentlich entschuldigt. "Es gibt keine Worte dafür, wie traurig ich bin über das, was durchgesickert ist", ließ Chris Brown mitteilen. ..."

So eine Aussage macht doch stutzig. Da ist ein gewalttägiger Typ nicht etwa traurig über das, was er seiner Freundin angetan hat, sondern über das, "was durchgesickert ist". Das klingt vielmehr so, als sei er traurig darüber, dass etwas durchgesickert ist ... Und wenn etwas durchsickert, lässt es vermuten, dass noch lange nicht alles von dem, was vorgefallen ist, ans Tageslicht kam, nämlich der Rest, der eben nicht durchgesickert ist. Über diesen Teil scheint Mr. Brown offenbar nicht traurig zu sein.

Sei's drum - an der Integrität eines seine Freundin verprügelnden Mannes zweifelt man ja eh schon. Die Art und Weise, wie die Entschuldigung des Rappers nun an die Öffentlichkeit kam, lässt alllerdings auch Zweifel an seinen PR-Beratern aufkommen.

Der vollständige Artikel in der Berliner Zeitung ist hier zu lesen.

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